Donnerstag, 11. Juni 2026

Abschlussfazit

Kurzes Fazit zu der Reise


Das Beste vorab: Heile wieder angekommen :-)

Ansonsten hat uns die Abkürzung mit der Fähre von Ancona nach Albanien sehr gut gefallen. Frühes Buchen empfiehlt sich. Wegen des Frühbucherrabatts und der knallvollen Fähre va auf der Hinfahrt. Die ganze Fahrt hätte auch in Anlehnung an Karl May heissen können: In den Schluchten des Balkans. Im Gegensatz zu Karl Mays blühender Phantasie haben wir diese Schluchen tatsächlich gesehen... Ich nenne stellvertretrend nur drei: die Matka-Schlucht in Nordmazedonien,  die Osum-Schlucht in Albanien, und die tiefeste Schlucht der Welt (die keiner kennt)... die Vikos-Schlucht in Griechenland. Auf dem Balkan va im Hinterland fährt man immer gern auf 1-2000 Meter Höhe.. Von Schlucht zu Schlucht eben. Unglaubliche Landschaften. Paradies für alle Zweiradfahrer. Wir haben neben den vielen Motorradfahrern auch ungezählte Fahrradfahrer getroffen. Mehrheitlich immer Deutsche.

 Abgesehenen von diesen unglaublich schönen Landschaften.. unglaublich nette Menschen. Vom Kosovo und Nordmazedonien wussten wir im Prinzip wenig. Und waren angenehm überrascht auch im Hinblich auf den Entwicklungsstatus. Montenegro ist scheinbar am weitesten. Albanien eher das Schlusslicht.     Absolutes Highight in Erinnerung geblieben von  den viel Städten: Skopje in Nordmazedonien. Unglaublich schön. Auch ordentlich viele Touristen Dafür boomt der Tourismus va in Albanien ohne Ende.  Ganz im Gegensatz vor 4 Jahren zuvor, an den touristischen Zielen Stimmung wie am Hermannsdenkmal zu besten Zeiten.. Wir wünschen dem Land viel Glück bei seinem Entwckklungspfad...

 Für Freunde des Statistik: Einige Daten...  6200 km inklusiv der Anreise aus   Herford... Ab Pullach gemeinsame 4900 km.  die Vespen haben so im Schnittt 2,7 l Benzin auf 100 km gebraucht....

So war der ungefähre Streckenlauf auf dem Balkan


Und so die An- und Abreise..


Etwas genauer kann man es hier sehen..

Gesamtroute Balkan 2026

Den genauen Streckenverlauf kann man ggf. Dem Routentracking bei den einzelnen Etappen entnehmen.


Zwei Abschlussanekdoten noch als Epilog

1) So klein ist die Welt manchmal.

Von Berat in Albanien sind wir zur berühmten Osum-Schlucht gefahren. Bei einem Stopp an einem  View-Point sprach uns ein  Autofahrer an: Euch kenn ich doch.. Der kannte uns aus dem Albanien-Forum, wo wir darüber diskutiert haben, ob die Strasse da weiter geht zu unserem nächsten Quartier. Ging sie nicht . 30 km Offroad bisschen viel für die kleinen Räder. Erkannt hat er uns natürlich an den Vespen.


2)  Der Prespasee als Gardasee des Balkans

Während wir gerade vor Ort waren gab es in diversen deutschen Medien inklusive unserer lokalen Neuen Westfälischen Reiseberichte zum Prespasee, der im Dreiländereck Nordmazedonien, Griechenland, Albanien liegt. Thema: Prespasee - Der Gardasee des Balkans. Wunderschön.  Wir haben den See fast ganz umrundet. Nur mit dem Gardasee hat das nix zu tun. Da ist mehrheitlich nix. Nur wunderschöne Gegend .  Der nahe Ohrid-See bietet dagegen schon deutliche Tourismus-Infrastruktur. Aber auch kein Vergleich zum Gardasee.